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Mit ‘Hörspiele’ getaggte Artikel

…sind die Insignien seiner Macht. Nein, wir reden weder vom Batman noch von den Helden aus den 70er Jahre Rockerfilmen sondern von einer Ein-Mann-Spezialeinheit, die unser aller Leben nicht nur einmal gerettet hat. Seien es Zombies an der Route 66 oder von einem wahnsinnigen Priester beschworene Untote. Auch verrückte Polizisten, die Taxifahrer meucheln oder gar böse Gottheiten, die unsere Welt erobern wollen konnten ihm bisher nichts in den Weg stellen. Der geneigte Hörspielfreund und/oder Leser meiner geistigen Ergüsse weiß sicher schon um wen es sich handelt. Und wer nicht, dem sei der Name dieses außergewöhnlichen Mannes nun genant: Nick Dubronski!


Und er hat sich wieder für uns in Gefahr begeben und diesmal geht es gegen Drogendealer und Werwölfe in Folge 6 „Die Wölfe von South Central“. Wie das zusammenpasst? Das werd ich ganz sicher nicht verraten, denn ich will ja niemandem den Spaß nehmen selbst diese nervenaufreibenden, nashornzerquetschenden, zebrazerfezenden… oh ne, sorry, das war ein anderer.

Trotzdem will ich mir natürlich nicht die Chance nehmen lassen meinen Mostrich zum neusten Fall des Agency-Agenten Dubronski geben. Man gönnt sich ja sonst nichts. Zum ersten wollen wir uns also mal die Geschichte an sich betrachten ohne zu viel zu verraten. Diese ist vom Aufbau her absolut topp, besonders der Fakt, dass sie zum größten Teil als Rückblick erzählt wird macht es in diesem Falle sehr spannend. Denn die Tatsache vor die man gesetzt wird bevor Nick (soviel sei verraten) unter Hypnose von seinen Erlebnissen berichtet, ist so unglaublich, dass man im weiteren Verlauf gespannt vor den Lautsprechern hockt und gar nicht merkt, wie die Zeit verrinnt. Dass eines der größten Rätsel in Folge 6 dadurch aber nicht gelöst werden kann sondern weiter verfolgt werden muss, tut dann auch im weiteren Verlauf der Spannung keinen Abbruch. Und glaubt mir, wenn ich sage – die Lösung ist schockierend!

Die Charaktere sind wie immer absolut genial von ihren Wesenszügen und Verhaltensweisen her und so gegensätzlich, dass ihr Zusammenspiel zu wunderbaren Situationen führt. Allen voran wieder Nick, der mit seinen coolen Sprüchen und seinem Ego, das wohl größte auf Erden existierende, jedem den er trifft die Show stiehlt. Und das meine ich von Grund auf positiv, denn es führt zu Respekt und Amüsement des Zuhörers gleichzeitig.

Als zusätzliches Extra gibt es diesmal auch die vier bisher veröffentlichten, absolut rockigen Lieder zum Soundtrack von „Manboy X und die Präriehäschen“ sowie zwei davon in einer alternativen Version. Wenn das nichts ist, dann weiß ich auch nicht. Die Überschrift ist im Übrigen aus einem dieser Lieder.

Bleibt mir nur zu sagen: downloaden, anhören, Spaß haben. Am besten alle Fälle. Und dann gleich mehrfach (das anhören und Spaß haben vorrangig).
Und niemals vergessen: Law always wins!

Der Träumer

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Zur Zeit ordne ich meine Sachen auf dem Dachboden meiner Eltern und dabei fallen natürlich auch Sachen in die Hände, die mir gehören, in einem hinteren Ablagekorb meines verwinkelten Hirns abgelegt wurden und dort verstaubt. Oder sie bereichern das Leben schon von Kindestagen an, sie haben geprägt und gehören zum Liebsten, dass man je kannte. Aufgrund meiner Beschäftigung mit einem Teil meiner Vergangenheit, möchte ich hier nun ein wenig über die Dinge schreiben, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt und mich somit zu dem gemacht haben was und wer ich heute bin. Also, dann fangen wir mal an.

1.Bücher:
„Bücher an erster Stelle?“ wird sich jetzt eventuell so mancher fragen. Ja, denn Bücher bestimmen im Grunde mein Leben von Anfang an. Und hey, wessen Leben nicht? Wenn die Eltern am Bett saßen und vorgelesen haben, das erste allein gelesene Buch, mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Und auch heute noch kann ich die Begeisterung um E-Books und ähnliche Dinge nicht verstehen (nennt mich gestrig, aber es ist so). Denn ein Buch ist für mich etwas lebendiges, es hat eine Seele, einen eigenen Geruch (die erste Sache die ich mit einem neuen Buch mache ist daran zu riechen). Und Schuld daran ist im Grunde ein Mann: Michael Ende mit seinem Roman „Die unendliche Geschichte“. Die Verfilmung war der erste Kinofilm meines Lebens (dazu später mehr), das Hörspiel meine ersten eigenen Hörspielkassetten (auch dazu später mehr) und das Buch war das erste, welches ich komplett allein und ohne Hilfe eines Anderen gelesen habe. Und bis heute habe ich es mehrfach gelesen und es ist immer wieder ein Erlebnis. „Die unendliche Geschichte“ hat mein Leben wohl mehr geprägt als irgendein anders Buch es jemals tun kann (zumindest bis jetzt nicht). Ich war wie Bastian Balthasar Bux (bibliophil und mit einem eher einem alten Mann verbunden Namen, der ebenso eine Alliteration ist und Außenseiter in der Schule) und bin es wohl immer noch. Und diesem Buch, dass in mir den Wunsch weckte in der Geschichte selbst zu handeln, ist es auch zu verdanken, dass ich Rollenspieler geworden bin. Deshalb bleibt mir nur zu sagen (sehr frei nach Tocotronic): Michael Ende du hast mein Leben bereichert!

In eine andere Kerbe schlägt der Roman, der mich in der Schulzeit sehr beschäftigte. Und zwar handelt es sich dabei um „1984“ von George Orwell. Meine Lehrer haben ihn gehasst, ich hab ihn immer wieder zitiert und auch in meiner Abiturprüfung in Deutsch immer wieder angebracht. Und leider (so muss ich sagen), hat der gute George 1948 ein sehr gutes gutes Gespür dafür gehabt, wie dir Zukunft werden wird.

2.Filme
Auch Filme haben in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Als Kind habe ich recht wenig im Kino gesessen oder fern gesehen. Deshalb hat sich so manches in mein Hirn eingebrannt und diesem damit die Fähigkeit verliehen Film- und Fernsehzitate (und -sendungen) abzuspeichern, was viele Menschen in meinem Umfeld sehr verwundert.
Wie schon weiter oben gesagt, war mein erster Kinofilm „Die unendliche Geschichte“. Ich weiß noch genau wie der Sitz war, wie es roch und wie ich mich gefühlt habe, sobald ich den Film schaue. Damals habe ich noch als kleiner Junge in Suhl gewohnt (DDR-Zeit war es damals noch) und meine Mutter war mit mir in eben diesem Film. Danach hat sie große Sorge um ich gehabt, da ich mit 40°C Fieber aus der Vorstellung kam. Ich war gebannt vom Geschehen auf der Leinwand, ich war im Film und habe ihn in mich aufgesogen. Und so passiert es bis heute mit allen Filmen, die mir gefallen.

Weiter zu nennen wäre „Rambo – First Blood“ (der erste Teil, für alle die Fragen). Das erste mal gesehen mit 10 Jahren und dann immer wieder. Im Jahr 2002 habe ich dann etwas sehr wahnsinniges getan und mir in den Sommerferien jede Woche von Montag bis Freitag diesen Film einmal angesehen (was nach Adam Riese 30 mal). Und ja, ich kann ihn mitsprechen.
3.Hörspiele
Auch schon immer wichtig für mich. Angefangen hat es mit Märchen- und Pitti-Platsch-Schallplatten. Dann kam „Die unendliche Geschichte“ und über einen Freund in der sechsten Klasse dann TKKG und „Die drei ???“. Und der Tag, an dem ich mir dann in der Bibliothek das erste mal eine Kassette von TKKG ausgeliehen habe („Schüsse aus der Rosenhecke“ war die Folge) war der Startschuss für einen fast schon fanatischen Konsum an Hörspielen aller Art. Und bis heute ebbt dieser nicht ab.

4.Musik
Natürlich war auch Musik immer wichtiger Teil meines Daseins. Auch hier wieder solche für Kinder am Anfang. Gerhard Schöne, Rainhard Lakomy und andere höre ich bis heute immer wieder gerne.
In der Jugend war es dann vor Allem Rockmusik und unter dieser der Punk-Rock. Zwar war ich nie das, was man einen rebellischen Jugendlichen nennt (eher das Gegenteil, ich hab nie rebelliert…), aber diese Musik war toll für mich. Etwas anderes. Und unter all den Bands dieses Genres hat mich eine Gruppe ganz besonders geprägt. Und zwar „Tut das Not“. Ihre Texte waren und sind anders als vieles, was sich in dieser Musikrichtung tummelt. Intelligent, die Melodien tanzbar (nicht dass ich tanzen würde) und ihr Stil genial. Eine Empfehlung meinerseits.

5.Spiele
Spiele sind schon immer Teil unserer Kultur gewesen und werden es auch wohl immer sein. Und auch wenn sich das Gewicht mittlerweile sehr auf Seite der elektronischen Spiele verlagert hat, so waren es in meiner Kindheit noch die Brettspiele. Und neben den „herkömmlichen“, wie „Mensch ärgere dich nicht“, habe ich auf dem Dachboden eins entdeckt, dessen Existenz ich schon wieder vergessen habe, das ich aber mit meinen Brüdern exzessiv spielte. Und zwar handelt es sich dabei um „Taralans Traumland“, die epische Queste von Helden, die versuchen aus dem Traumland so viele Schätze wie möglich zu holen um am Ende als Sieger da zu stehen. Und als ich den Deckel vom Staub befreit hatte und ihn lüftete, da traf mich fast der Schlag. Dort lag ein W(. Somit war dieses Brettspiel mein erster Kontakt mit einem Würfel, der nicht sechs Seiten hatte.

So, wenn ich noch mehr finde (ich suche ja immer noch meine Briefe vom Weihnachtsmann aus Finnland und meine Kindergartenmalmappe), dann folgt eventuell ein zweiter Teil meines nostalgischen Rückblickes, doch für heute soll es das gewesen sein. Bleibt mir nur zu sagen, bewahrt eure Phantasie,

Der Träumer

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Nahezu unbemerkt von mir sind die Folgen 5 und 6 der Hörspielreihe “Jack Slaughter – Tochter des Lichts” erschienen. Warum frag ich mich immer noch, denn die Serie gehört zur Zeit zu meinen absoluten Lieblingen. Als Parodie auf John Sinclair und andere Hörspiele mit übersinnlichen Themen haben es Serienheld Jack und seine Partner Toni und Kim geschafft in mir absolute Verzückung ob der schrulligen Art von Themen ausgelöst.
Die Serie handelt von Jack Slaughter, einem Verkäufer in einem Sportgeschäft, der von seiner toten Großmutter (die denkt er sei eine Frau) im Traum erklärt bekommt, er sei die Tochter des Lichts, eine Heldin in jeder zweiten Generation der Familie, die auserkoren ist gegen das Böse zu kämpfen und ihm Einhalt zu gebieten. Doch Der Held muss dem Übersinnlichen nicht allein entgegentreten. An seiner Seite kämpfen Toni Bishop (Angestellter einer Videothek und Student im zwölften Semester) und Kim Novak (studierte Parapsychologin und Bikinimodell). Das Böse wird dabei vertreten von Professor Doom, ehemaliger Leiter der Parapsychologischen Fakultät der städtischen Uni (die Handlung spielt in Jacksonville, Californien), der seine Seele an den Teufel verkauft hat und nun ein Dämon ist. Diese Sachverhalte sind Thema der ersten zwei Folgen, in denen Jack seine Waffen (eine Pistole mit Uran-Titan-mantelgeschossen und seine Barbie Ponytail) bekommt. In der dritten und vierten Folge erhält dann Professor Doom mit H.A.S.S., dem Handbuch der Schwarzen Seelen, seine Waffe, mit der er Jack das Leben schwer macht. Soviel zu den ersten vier Folgen.

In Folge 5 bekommt Serienheld Jack dann eine Fluch von Doom ab, der ihn zur beliebtesten und begehrtesten Person in Jacksonville werden lässt. So muss er sich gegen ehemalige Schulkameradinen, Karatetrainer (den Bruder von Kim), dem Leiter dem städtischen Department of Desaster Controll und anderen Einwohnern wehren, die sowohl gegen einander als auch gegen Jack (er lässt sie alle abblitzen) kämpfen.
In der Sechsten Episode macht Professor Doom dann aus einem Kaffelieferanten einen Kaffee-Vampir, da ihm dieser koffeinfreies “schwarzes Gold” bringt. Von da an gilt es für Jack und Toni ohne Kaffee und Cola zu leben, wenn sie ihre Freundin Kim retten wollen.

Die Hörspiele sind eine gute Mischung aus rotzfrechen Dialogen, Hirnfreien Komentaren und genialen Anspielungen, nicht nur auf andere Hörspiele sondern auch Filme und Serien. Die Sprecher machen ihre Arbeit super und es macht einfach Spaß die Folgen zu hören.
Ich kann die Reihe nur wirklich jedem empfehlen, der auf Slapstick und teils ziemliche schwarzen (und hirnfreien) Humor steht und schon Nick Dubronski mochte. Lachen ist auf jeden Fall garantiert. Die kurzweiligen Episoden sind perfekt geeignet für den Urlaub oder eine längere Fahrt mit der Bahn. Die zeit vergeht dabei wie im Fluge. Man sollte nur aufpassen, dass man nicht einfach drauf los lacht, das könnte zu seltsamen Blicken führen.

Der Träumer

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