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Posts Tagged ‘Film’

Es weihnachtet schwer

Dezember. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011 und im Einzelhandel ist die Hölle los. Mit verunglückten Einleitungen und wenigen Beiträgen in seinem Blog beendet der Träumer sein Jahr. Letztes Jahr habe ich wenigstens noch meine Tür(Shirt)chen gebracht. Und dieses? Naja, lassen wir das. So ganz ohne Eintrag will ich die Weihnachtszeit nicht verstreichen lassen und so kam mir natürlich die Anfrage eines engagierten Amate… ähm, ich meine Independend-Filmers aus Deutschen Landen recht, der im wunderbaren und von netten Menschen nur so wimmelnden Badmovies-Forum schon seit Beginn des Drehs seinen Film bewarb (wenn ich von „seinem“ Film rede, so meine ich natürlich den Film von seinen Kumpanen und ihm, man möge mir verzeihen) und auch Kritik seinen bisherigen Machwerken gegenüber zeigte er sich recht aufgeschlossen. Und so wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen den Weihnachtsfilm der „Psychoproductions“ ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Also, Film ab.

Welche Filme gehören zu Weihnachten unbedingt dazu? Normalerweise würde ich jetz Standradantworten, wei z.B. „Das letzte Einhorn“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und die vielen Varianten von Dickens‘ „A Christmas Carol“ (allen voran die grandiose Muppets-Version oder „Scrooged“ mit Bill Murray). Und eben diesem Klassiker hat sich auch die Psychocrew angenommen. Und was denkt der geneigte Filmfreund, wenn er die Worte „Independent“ und „deutsch“ in einem Satz hört? Richtig. Gesplädda! Und auch dieses, soviel sei verraten, wird es hier geben. Warnend möchte ich aber noch anmerken, dass vor allem der Herr Jochen Taubert mein Verhältnis zum deutschen unabhängigen Film nachhaltig gestört hat. Also sind wir mal gespannt. Ab hier folgt jetzt ein Spoiler. Wer den nicht lesen will, der springe bitte geich zum Fazit.

SPOILER

Besinnlich trällert dem geneigten Zuschauer „Jingle Bells“ um die Ohren, während man beobachten kann wie ein junger langhaariger Mann seinen Weihnachtsbraten anrichtet. Gans mit Klößen und Rotkraut. Klassisch. Dass er dabei im (immerhin weihnachtlich geschmückten) Keller zu sein scheint, wirkt nur auf den ersten Blick seltsam, denn als er beginnt sein Kampfmesser zu schärfen um das gebratene Federvieh besser zerlegen zu können, weiß man spätestens woran man bei diesem Film ist. Während des Schärfens klingelt es plötzlich, was den Hungrigen nicht zu unrecht ein wenig wütend werden lässt. Also ab aus dem Keller an die Haustür und eben diese aufgemacht. Davor stehen zwei junge Mädchen, die für die armen Heiden im Irak sammeln, die ja ohne Bibel das Weihnachtsfest verbringen müssten. Die Wut des Kellerkindes steigert sich ob dieser Frechheit und so sind die einzige Antwort Flüche gegen Christen und ihren untoten wieder auferstandenen Herren. Wenn er jetzt noch wüsste, dass während dieser Zeit ein ungesund aussehender Kerl sich in seinem Keller an der Gans bedient, würde seine Wut sicher noch gesteigert.

Aber glücklicherweise bemerkt er nichts davon und so kann er endlich sein Messer weiter wetzen. Dabei wird er scheinbar immer wahnsinniger und mir schwant wohin die Reise geht. Doch auch diesmal kann er den Schleifvorgang nicht beenden, denn schon wieder klingelt es. Noch wütender stapft unser Held die Treppe hinauf, nur um diesmal einen Betrunkenen vorzufinden, der um eine milde Gabe bittet. Mit der Aussage, dass er nicht das „scheiß Sozialamt“ sei, tritt er den Alki als Antwort von seinem Treppenabsatz. Der Kellerheinrich indess (der Verunstaltete) nutzt die Gelegenheit um nochmals eine kleine Stärkung von der Gans zu nehmen. Und diesmal wird der Diebstahl des weihnachtlichen Bratens bemerkt und beim bestohlenen Kellerbewohner ist Polen offen und Warschau brennt, wie der Volksmund so schön sagen würde. Also Hacke, Kampfmesser und Machete geschnappt und denjenigen gesucht, der für den Diebstahl von Weihnachten („Diese Dreckspenner klauen mir einfach mein Weihnachten, ich glaube es hakt!“) verantwortlich ist. Aber natürlich nicht bevor Schal und Mütze angezogen. Man will ja nicht krank werden. Ähem…

Auf seinem Rachefeldzug kommt Freund Kellermensch sogleich auch in das Lager dreier Obdachloser, von denen einer die ganze Zeit hysterisch kichert und die beiden anderen über die eigene Rolle in der Gesellschaft aus Sicht verschiedener Philosphen analysieren und diskutieren. Als der Rachsüchtige das Lager betritt, schauen die drei ihn einfach nur an und lachen ihn aus, als er meint, man hätte sein Weihnachten geklaut. Immerhin wäre das ja nicht möglich. Um seiner Frage nach dem „Wer“ Nachdruck zu verleihen, hackt er dem ersten Penner gleich mal in die Hand und die Kehle, was zu einer Blutfontäne ungesunden Ausmaßes führt. Dem zweiten wird nochmal die Frage gestellt ob er es gewesen sei. „Weihnachten ist doch überall!“, so die einzige Entgegnung. Nach dem Motto „Antwort nicht zufriedenstellend!“ haut der nun wirklich wahnsinnig gewordene Schlächter den ersten Arm seines zweiten Opfers ab. Und für jede weitere falsche Antwort folgen nun auch die anderen Extremitäten, bis man meinen könnte einen wohnsitzlosen schwarzen Ritter vor sich zu haben. Nur mit wesentlich mehr Blut aus den Stümpfen und Geschrei des unfreiwillig Amputierten. Der dritte Penner indess kichert auch noch, als der Schlächter seiner Freunde ihn am Kragen packt und nach Antworten verlangt. Diese bekommt er, aber anders als erwünscht. Denn es wird ihm mit dämonischer Stimme eröffnet, dass drei Biester aus der Hölle zu Besuch kommen würden. Na wenn das nichts ist.

Da das Schlachten müde macht und die Zeit auch schon ein wenig fortgeschritten ist, heißt es ab ins Bett. Aber vorher noch den Plüschweihnachtsmann vom Regal genommen und ein wenig gewürgt. Denn dieser erinnert an eine Szene aus der Kindheit des Wahnsinnigen, die uns auch prompt als Rückblende erzählt wird. Man sieht einen kleinen Knaben, der im Unrat sitzend mit einem lieblosen „Na du kleiner Scheißer? Hier, frohe Weihnachten!“ vom Betrunkenen Opa den Weihnachtsmann überreicht bekommt. Nun wird einiges klar ob des gegenwärtigen Geisteszustandes des Butchers. Aber Schlaf muss dennoch sein, jedoch nicht lange, da irgendetwas zu hören ist. Das Plüschtier! Es stellt sich als erstes Biest (das Biest der vergangenen Weihnacht) heraus. Und da die vergangene Weihnacht gelinde gesagt beschissen war, heißt es Kopf ab lieber Weihnachtsmann. Und wie sollte es anders sein? Es folgt eine Blutfontäne, die für fünf Elefanten ausreichen würde.

Der zweite Versuch einzuschlafen wird dann kurz darauf auch vereitelt, als ein Poltern aus dem Raum mit der Gans zu hören ist. Zornerfüllt eilt der um den Schlaf Gebrachte mit dem Haumesser in der Hand dorthin und erwischt den Kellerheinrich beim Herfallen über den Braten. Und da hilft auch nicht, dass dieser sagt er sei das Biest der gegenwärtigen Weihnacht. Der Schlächter hat den Penner gefunden, der sein Weihnchten geklaut hat und kann nun Rach nehmen. Genauer gesagt bedeutet das, er nimmt die Machete und schlitzt dem ohnehin schon Verunstalteten auch noch den Bauch auf, was diesen auch nicht schöner macht. Wenigstens kommen so seine inneren Werte zum Vorschein.

Seine Rache erhalten, folgt der dritte Versuch zu schlafen. Doch dank eines Klingelns wird auch dieser vereitelt. Wer mag es wohl diesmal sein? Die Zeugen Jehovas, die sich aus ihrem Königreichsaal gepellt haben? Der christliche Verein junger Männer in Form der Village People? Dem Zuschauer ist eigentlich schon klar, dass es nur ein bestimmter später Gast sein kann: Das Biest der zukünftigen Weihnacht. Und dieses zeigt ihm, in Form des klassischen Sensenmannes, wie unser Held von einem Pulk Menschen mit Fackeln gejagt wird, die ihn töten wollen und dies mittels einer interessanten Mischung aus Steinigung, Hängen und Totschlagen in die Tat umsetzen. Dann wird er verscharrt und die beiden Totengräber pinkeln nochmal genüsslich auf sein Grab. Diese Vision ist zu viel für den Armen, der doch einfach nur Weihnachten feiern wollte. Doch glücklicherweise gelingt es diesmal zu schlafen. Bis… ja bis es wieder klingelt. Diesmal ist eine alte Dame mit Kreuz an der Tür, die um eine kleine Spende bittet. Eigentlich will der Kellerbewohner ein wenig geben, aber als die Alte nach mehr fragt, tickt er wieder aus. Ihr Pech. Und sein Glück. Denn während nun der Abspann läuft, kann man ihn dabei beobachten, wie er das Hirn aus dem aufgeschnittenen Kopf der Dame isst. Na dann guten Appetit.

SPOILER VORBEI!

Fazit:
Eines Vorweg: Meine Befürchtungen, einen diletantischen Film, der zwar gut gemeint (eine Tatsache, die ich einem Herren Jochen Taubert immernoch absprechen will) aber in der Umsetzung grandios gescheitert ist, haben sich nicht bestätigt. Wie man an der Einleitung lesen kann, bin ich kein Freund des deutschen Amateursplatters (jetzt ist mir das böse „A“-Wort doch noch aus dem Köpfchen gesprudelt, man möge mir verzeihen). Semiprofessionelle Filme aus deutschen Landen bin ich ja nicht abgeneigt (zählen doch einige zu meinen liebsten Partystreifen), doch wenn es um den exorbitanten Gebrauch von Kunstblut geht, neigt die deutsche Szene gelinde gesagt zu leichter Übertreibung. Die Effekte sind zwar auch hier übertrieben dargestellt (wie es das Genre verlangt), aber gut dosiert eingesetzt, sodass keine Übersättigung an Schmodder und Gedärm einsetzt. Erst zur Hälfte des 15 minütigen Machwerks bekommt man mit der „Befragung“ der Obdachlosen die erste Schlachtszene präsentiert, die schick gemacht wurde und zu überzeugen weiß. Auch die Maske des Biestes der gegenwärtigen Weihnacht und vor allem die Darstellung des dritten Biestes sind sehr genial umgesetzt (von der Stimmung zeigt die Sensenmannszene mehr Können, als die Profis erzeugen könnten, die sich für einen durchschnittlichen RTL-Film mit Heino Ferch verantwortlich zeigen, Respekt dafür!). Auch, dass die Macher von Anfang an versuchen eine Geschichte zu erzählen, die zwar manchmal ein wenig seltsam und unzusammenhängend erscheint (vor allem was das unerklärte Auftauchen des zweiten Biestes zu Anfang des Filmes angeht), aber immer dem Roten Faden folgt, den der klassische Stoff vorgibt.
Abschließend bleibt zu sagen, dass der Film der „Psychoproductions“ perfekt für eine feuchtfröhliche Weihnachtsfeier mit Freunden des abseitigen Films geeignet ist. Und mir hat es die Hoffnung wiedergegeben, dass es in der deutschen „Splädda-Szene“ doch noch Talente gibt, die mit ein wenig mehr Erfahrung und mehr Mitteln und Zeit, sicherlich noch besser sein können.

Der Träumer

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…hüllt Frankfurt am Main in Dunkelheit. Bald – ja bald schon geht es los und der Wahnsinn in dieser Stadt erreicht eine neue Größe. Eltern holt eure Kinder ins Haus, Männer stellt eure Autos in die Garage, denn am 08.10.2011 wird es kommen. Was? It’s time for
„DELIRIA ÖVER FRANKFURT“

Ich bin dabei. Und weitere Gäste sind gern gesehen!

So long,

der Träumer

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Filmischer Fremdgang

Da ich vor kurzem nach Potsdam gegangen bin und dort hoffentlich bald auch wohne, im Hotel aber recht wenig abgeht, dass es zu berichten gilt (einen kurzen Abriss meiner Eindrücker der neuen Stadt gibt es, wenn ich hier komplett angekommen bin), habe ich die Zeit genutzt und ein wenig filmischen Werken auf den Zahn zu fühlen und diese dann dem Doc von Badmovies geschickt. Und damit ihr was zu lesen habt, hier die beiden Reviews.

Das erste ist ein Kurzreview zu „Black Dragons“.

Das zweite eine wenig länger (hust) zum schweizer Hip-Hop-Film „Breakout“.

Viel Spaß und bis bald – hier oder auf Badmovies.

Der Träumer

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Zum Jahresende hin kommt es sowohl im Fernsehen als auch im Internet zum Phänomen der Jahresrückblicke, meist aber zu einem Zeitpunkt, an dem das Jahr noch 3 bis 4 Wochen dauert. Aus diesem Grund schreibe ich erst heute meinen Rückblick, denn man soll erst zurückblicken, wenn es wirklich zu Ende ist. Also, dann legen wir mal los.

1.) Album des Jahres:
Da gibt es ein paar schöne Dinge, die veröffentlicht wurden, aber am Besten gefallen hat mir Heilig von der Letzten Instanz. Als zweiter Teil einer Trilogie (Teil 1 war „Schuldig“ aus dem Jahr 2009) zu sehen, bin ich nach diesem sehr gespant, wenn Teil 3 dieses Jahr veröffentlicht wird – so hoffe ich zumindest. Die Texte sagen alle etwas aus, das wohl jeder in seinem Leben irgendwoher kennt und wenigstens einmal reinhören sollte man, denn es lohnt sich wirklich.

2.) Buch des Jahres:
Okay, da sind wir bei der für mich schwersten Frage, denn so viele neue Veröffentlichungen habe ich gar nicht gelesen. Das meiste ist schon etwas älter. So standen dieses Jahr auf meiner Liste unter anderem erste Band der „Dresden Files“, die „Engel“-Romane und die „Neuromancer“-Trologie. Aber wenn ich auf das von mir gelesene beste Buch von 2010 zurückblicken muss, dann ist da eigentlich „Stolz und Vorurteil und Zombies“ zu nennen (auch wenn die Englische AUsgabe, die ich gelesen habe schon 2009 erschien).

3.) Film des Jahres:
Auch recht schwer, denn dieses Kinojahr hat wirklich viele gute Filme hervorgebracht. Deshalb möchte ich dieses Thema nochmals in dre einzelne unterteilen.
Da wäre zum ersten der Spaß-No-Brainer des Jahres. Und das ist für mich „Das A-Team“. Hirn abgeben, loslegen, Spaß haben. Auch wenn „The Expendables“ den Dolph Lundgren Bonus hatte ists das „A-Team“ geworden (und „Machete“ lief leider nicht im örtlichen Kino, wie so manch anderer Film den ich gern gesehen hätte).
Zweitens der Blockbuster des Jahres. Da gab es viele, die für mich echt gut waren, aber a herausragendsten war meiner Meinung nach „Inception“. Die Story sehr cool, DiCaprio spielt überragend und die Athmosphäre war stimmig. Zwar war dann am Ende abzusehen, was passiert, aber das stört in keinster Weise. Und wiedereinmal wurden all diejenigen belohnt, die bis zum Ende des Abspannes blieben. Und ich verstehe immernoch nicht, warum in der Pause einige Zuschauer das Kino missmutig verlassen haben.
Dritte Kategorie ist nun die Überraschung des Jahres. Da ist für mich „Burried“ an oberster Stelle. Athmophäre: check! Hauptdarsteller überzeugt: check! Man fühlt sich hineinversetzt und meidet ein bis zwei Tage danach das Dunkel: check! Wer den Film nicht gesehen hat, der möge dies nachholen. Am 12. April 2011 erscheinen Blu-ray und DVD. Aber lasst um jeden Preis das Licht aus!

4.) Rollenspielprodukt des Jahres:
Da gab es auch viele schöne Dinge. Zu viele um sie alle zu besitzen. Aber an Stelle 1 nenne ich hier mit Abstand die ersten beiden Bände der Cthulhu-Kampagne „Die Berge des Wahnsinns“ und das dazugehörige „Expeditionspack“ und der Soundtrack. Schon allein beim Lesen hat mich die Geschichte, die nach der Erzählung Lovecrafts spielt, in ihren Bann gerissen und ich freue mich schon die Kampagne zu leiten.

5.) Hörspiel des Jahres:
Auch hier möcht ich wieder zwei Kategorien finden, damit ich meine beiden Favoriten nennen kann 😉 Fangen wir also an mit dem besten kommerziellen Hörspiel. Passend zu Punkt 4.) ist dies die Adaption der Lovecrafterzählung „Die Berge des Wahnsinns“, die es wunderbar versteht Spannung und Athmosphäre aufzubauen und zu halten.
Bei den nicht-kommerziellen Hörspielen muss hier natürlich der sechste Teil von „Cassandras-Run“ genannt werden, der diesmal wieder Interaktiv war aber auf eine andere Art und Weise. So konnten die BrainZ diesmal im Internet über den Fortgang der Story entscheiden.

Kategorien wollen mir gerade keine mehr einfallen, aber wer möchte, der kann diesen Eintrag hier gern auch für sich nutzen, umkschreiben, zitieren oder was auch immer.

Bis bald,

der Träumer

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Dezember. Das ist nicht nur die Zeit der (viel zu vollen) Weihnachtsmärkte, Märchen und des Advent. Auch ein Phänomen, das in anderen Monaten eher nicht passen würde, trifft ob der Jahresendstimmung, vermehrt auf allen Fernsehsendern auf. Gemeint sind die Jahresrückblicke. Sat1 hat den Reigen begonnen und in den nächsten zwei Wochen schicken dann auch RTL, Pro7, ARD und ZDF ihre Quotengesichter ins Rennen um den Menschen das vergangene Jahr in kurzen Sequenzen nochmal vor Augen zu führen. Die Tatsache, dass 2009 noch knapp vier Wochen hat, in denen ganz wesentliche Dinge geschehen können sind da egal und deshalb möchte ich hier meine ganz persönlichen Nummer einsen des Jahres aufzählen. Fangen wir also an:

Bestes Musikalbum:
Ganz eindeutig „Schuldig“ von Letzte Instanz. Jedes Lied auf dieser CD berührt eine Teil in meinem Leben und ich finde es zu 100% genial.

Beste DVD-Veröffentlichung:
Schon wieder Musik und schon wieder hat Letzte Instanz etwas damit zu tun. Die Rede ist von „Sinnfonie“, der DVD zum Jubiläumskonzert von Schnadmaul im November letzten Jahres. Diese Silberlinge geben mir immer wieder das GEfühl, oder besser die GEfühle, die ich während des Konzertes selbst verspürte.

Bester Film:
Diese Jahr hat viele gute Filme gehabt (und ich hoffe, dass einer den ich noch sehen will auch dazu gehören wird). Doch toppen konnte keiner den Film „District 9“. Dieser Streifen ist genial. Und es ist ein Film, der mich berührt hat und an den ich mit unbändiger Freude zurückdenke. Diesen Film wird für mich selbst „Avatar“, auf den ich mich wirklich freue, nicht schlagen können. Und es wird einer der DVD-Pflichtkäufe nächstes Jahr.

Bestes Hörspiel:
Hier eine geeignete Auswahl zu treffen ist am schwersten, denn sowohl „Caine 10“, die „Jack Slaughter“ Folgen und „Chronologie der letzten Tage“ haben einen (sehr unterschiedlichen) guten Eindruck hinterlassen. Also gewähre ich allen oben genannten diesen Titel.

Bestes Rolenspielregelwerk:
Auch hier ist es schwer, doch eine Entscheidung konnte ich dennoch fällen. Ganz oben mit dabei waren „Savage Worlds“, „Shadowrun 4“ (sowohl regulär als auch limitiert) und „John Sinclair“. Doch durchsetzen konnten sich gegen alle anderen Mitbewerber für mich dann doch die „Traumlande“ für Cthulhu. Ein Buch das viel zu schön zum Benutzen ist und viel zu interessant zu spielen um es nicht zu benutzen. So wie ein Buch eben sein muss.

Bestes Buch:
„Das Buch ohne Namen“ von Anonymus ist für mich der Roman des Jahres 2009 und eine unbedingte Empfehlung.

Aufreger des Jahres:
Den lieferte mir persönlich die in diesem JAhr 60 gewordene FSK. Ihre Aufgabe, den Jugenschutz, finde ich in keinster Weise störend, nein, er ist sogar sehr wichtig und richtig, doch die neue Verordnung Cover von Medien mit der Altersfreigabe in groß zu verunstalten, ist nicht gerade blutdrucksenkend. Es ist einfach nur hässlich und für mich als Sammler solcherlei Datenträger nicht wirklich attraktiv.

So, das solls gewesen sein und ich hoffe es meine subjektiven Ansichten werden nicht nur geteilt (das nehem ich zumindest auch an). Wer was dazu kommentiern will, nur zu. Eien schöne weitere Adventszeit,

Der Träumer

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Was sind die Zutaten für einen gepflegten Horror-Film-Abend? Chips? Ja. Bier? Oh ja! Die richtigen Leute? Auf jeden Fall. Und natürlich sollte man den Film nicht vergessen. In einem früheren Blogpost habe ich ja mal eine kleine Liste von Filmen zusammengestellt, die ich persönlich sehr gerne sehe und weiter empfehlen wollte. Jetzt ist ein neuer Film in meine Sammlung gekommen, der in der richtigen Gesellschaft einen solchen Abend zu einem Erlebnis werden lassen kann. Die Rede ist von „Dead Snow“ – ein norwegischer Film, der all das beinhaltet, was der geneigt Fan der etwas blutigeren Unterhaltung braucht. Eine Gruppe von Studenten, die in einer abgelegenen Hütte einen Kurzurlaub verleben will, der dann zu einem Horror-Trip wird. Und das nur dank einer kleinen Gruppe von Nazi-Zombies. Klingt nach Stumpfsinn? Ist es auch. Aber das ist egal, denn seinen Sinn verfehlt der Film nicht, denn er unterhält ungemein. Zitate von (der Kundige Leser wird bereits ein paar Filme wieder erkannt haben) Sam Raimi, Peter Jackson und anderen große Namen werden hier auf äußerst amüsante Weise aufgezeigt. Doch das ist kein Problem, es macht einen hohen Anteil am Spaßfaktor des Filmes aus, wenn man sich bei jeder Szene denkt: „Hey, das ist doch aus dem Streifen so und so!“Die Arten, wie den Zombies der Gar ausgemacht wird sind auch super – Zerstückelung durch Schneemobil ist schon eine coole Sache. Wer also die richtigen Leute kennt, die nicht an jeden Film einen hohen intellektuellen Anspruch stellen, sondern auch ab und an mal das Gehirn ausschalten wollen, die sind mit „Dead Snow“ gut beraten.

Das einzige Manko, das ich an der DVD-Veröffentlichung anmerken muss, ist das Fehlen von Bonusmaterial. Außer ein paar Trailern zu anderen Filmen ist nix auf dem Silberling zu finden. Nicht einmal der Trailer zum Film selbst hat es auf die Scheibe geschafft, was angesichts des Spaßfaktors, den schon dieser bringt eigentlich schade ist. Denn mal Hand aufs Herz, wenn ich eine DVD kaufe dann nicht nur des Filmes wegen, die Boni sind (mir zumindest) genauso wichtig.

Trotzdem, der Film ist es wirklich Wert gesehen zu werden.

Der (Alb-)Träumer

Ach ja, der Soundtrack ist auch nicht schlecht.

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Okay, normal ist es nicht drei Dinge kurz nacheinander zu bloggen, aber diese NAchricht MUSS unter die Menschen gebract werden. Guitar Wolf, die beste f**king Rock Band der Wwlt (oder so) suchen Sponsoren für Wild Zero 2.

Gesehen hier ganz unten auf der Seite.

Ich freu mch und werde demnächst sicher von Zombies, Ufos und Rock’n’Roll träumen.

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